Sippe


Der Begriff Sippe unterstreicht die enge Verbundenheit der Gruppe, die jedem Einzelnen einen geschützten Raum zur Entfaltung seiner Persönlichkeit bietet.

Viele ehemalige Pfadfinder sagen: „Ihre beste Zeit bei den Pfadfindern hatten sie in ihrer Sippenzeit!“

Sippe

Die typische Größe einer Sippe ist zwischen vier und acht Personen. Besser gesagt eine Sippe darf nur so groß sein wie sie in eine Kohte hinein passen.
Heranwachsende junge Pfadfinder, ab 12 Jahre, lernen der Sippe ihre bekannten Fähigkeiten weiter zu entwickeln und neue zu entdecken, wie z.B.:

Pfadfindertechniken

  • Mit einem Streichholz Feuer zu machen
  • Im Dunkeln ein Zelt aufzubauen
  • Verschiedenste Knoten
  • Auf dem Lagerfeuer zu kochen
  • Auf Fahrt und Lager zu gehen

Persönlichkeit

  • Heranführen an Verantwortung und wachsende Aufgaben in der Sippe und im Stamm
  • Glaubensfragen werden vertieft behandelt

Masuren 2002 87 Sippe

Geführt/geleitet werden die Sippen von den sogenannten Sippenführern, die in der Leiterrunde organisiert sind und sich gegenseitig unterstützen.

Stellwand 7 Sippe

Der Begriff des „Führens“ unterstreicht, dass Sippen- und Meutenführer, ähnlich wie ein Bergführer oder ein Steuermann, sich auf ihrem jeweiligen Gebiet sehr gut auskennen und die Gruppe gefahrlos bzw. sicher nach hause führen können. Ein guter Gruppenführer begleitet die Gruppe aktiv und gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit.

Hingen der Begriff „Leiten“ beschreibt eher eine koordinative Aufgabe. In diesem Sinne leitet der Gruppenleiter eine Gruppe an. Aber er muss nicht aktiv im Geschehen sein.

Eines der Hauptaufgaben der Gruppenführer ist es ihr Pfadfinderwissen und die Werte des Pfadfindertums an Jüngere weiterzugeben. Aber auch Meuten- und Sippenführern erhalten regelmäßige Schulungen und werden von Älteren reflektiert bzw. angeleitet.