Masuren 2017

 

Zwei unglaubliche Wochen verbrachte eine gemischte Gruppe aus Lazaranern, Pfadfindern aus Seelbach sowie auch Nicht-Pfadfinder in den Masuren. Das Gebiet an der Grenze zu Litauen und Weißrussland ist geprägt durch eine weitverzweigte Fluss- und Seenlandschaft, wie man sie sonst nur aus Bilderbüchern kennt.

Von unserem Startpunkt Suwalki folgten wir mit Kanus dem Fluss Czarna Hancza durch viele Dörfer und abgelegene Regionen bis zur Stadt Augostow.

 

Unterwegs kamen wir nicht nur an riesigen Schilfflächen und tollen Sandstränden, sondern auch an zahlreichen Schleusen, die passiert werden mussten, vorbei.

Unsere 13-köpfige Fahrtengruppe, die zum ersten Mal in dieser Konstellation unterwegs war, meisterte jedoch jedes Hindernis, sodass wir jeden Abend einen wunderschönen Lagerplatz erreichen, den wir teilweise am nächsten Morgen nur sehr ungern verließen.

Trotz Sturm und Wellen am letzten Tag kamen alle trocken und gut gelaunt in Augustow an, von wo aus wir den Zug Richtung Warschau bestiegen.

 

Die Hauptstadt Polens war unsere letzte Station der Fahrt.

Hier verbrachten wir nach einem  gemeinsamen Abendessen in einem traditionellem polnischem Resturant noch zwei weitere Tage, bevor wir die Rückreise nach Deutschland antreten mussten.

 

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In Erinnung bleiben uns vorallem die langen Singerunden bis tief in die Nacht, die paradiesischen Lagerplätze und die durchweg gute Stimmung der Teilnehmer. Weitere Eindrücke sind bald in unserer Fotogalerie zu finden.

 

Wir alle freuen uns schon auf die nächsten Abenteuer!

GROßFAHRTENZEIT 2017

Endlich ist es soweit die Sommerferien klopfen an.
Endlich geht es wieder auf Großfahrten, endlich wieder Rucksack anschnallen,
endlich wieder das bequeme Bett gegen Isomatte und Feld eintauschen.

Dieses Jahr zieht es uns wieder in die Ferne, egal ob Frankreich, Schwäbische Alb,
die Slowakei oder die Masuren.
Was sicher ist das wir eine grandiose Zeit verbringen werden und hiermit noch der Aufruf…

Bringt Bilder, Videos,Geschichten mit !

GAULAGER 2017

 

Nachdem es dieses Jahr in der Vorbereitung drunter und drüber ging, gab es nur eine kleine Gruppe die aus Staufen am diesjährigen Gaulagers der Alemannen teilnahm. Während Felix in seiner Doppelrolle als Feldzeugwart und Stammesführer das gesamte Gepäck eingeladen hat,
waren David und ein paar Hirsche schon auf großer Einkaufstour.Gerade weil wir dieses Jahr deutlich weniger waren haben wir beschlossen umso besser zu kochen.

„Jeder, der nicht dabei war, hat definitiv was verpasst“
Zitat eines Teilnehmers

Wir könnten hier jetzt stundenlang schwärmen, von dem guten Grillabend, dem Schichtfleisch, dem selbstgebackenem Brot, der „Feuer-Popcorn-Maschine“ oder von den wohl weltbesten Käsespätzle, machen wir aber nicht.
Da dieses Jahr das Programm kein zentraler Mittelpunkt war, sondern es darum ging gemeinsam auf dem Gaulager eine gute Zeit zu verbringen haben wir genau das getan.
Wir haben gemeinsam einen Gottesdienst gestemmt, viel „gepaddelt“, Badenweiler vernichtend im Wikingerschach  geschlagen, einen neuen Wanderpokal im Gau ins Leben gerufen, eine Mädchenfussballmannschaft in einer langen Partie inklusive Verlängerung besiegt, ein Geländespiel indem es um Schlümpfe und Einhörner ging gewonnen, unglaublich viel gelacht und das gute Wetter genossen.
Wir haben den Bundeslagerfilm in der großen Jurte gezeigt und dabei gemeinsam Kekse gegessen.
Welch ein unvergesslicher Abend.

Leider hatten wir so viel Spaß, dass niemand daran gedacht hat viele Bilder zu machen, wir werden den kläglichen Rest Bilder möglicht bald hier veröffentlichen und dann auch verlinken.

David

Gauthing 2016

  

Nicht nur auf Stammesebene, sondern auch auf Gauebene steht jedes Jahr das Thing (Mitgliederversammlung) an. Der Gau umfasst die Region Baden mit Stämmen von Badenweiler im Süden bis Lahr im Norden.

Dieses Jahr fand das Gauthing in Staufen statt und wir durften die Stammesführungen aus Badenweiler, Heitersheim, Staufen, Ettenheim, Seelbach und Lahr bei uns willkommen heißen.

Neben der Ideensammlung für das diesjährige Gaulager, welches durch uns Lazaraner ausgerichtet wird, stand auch die Wahl einer neuen Gauführung an.

Nach vier Jahren im Amt gaben Marcel und Christina das Amt weiter an Steffen Fehrenbacher aus Seelbach als neuen Gauführer und Lukas Netscher aus Staufen als seinen Stellvertreter.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen den beiden viel Erfolg bei der Ausübung ihres Amtes und Gottes Segen!

Waldweihnacht 2016

 

Die Tage und Wochen in der Adventszeit bedeutet für viele maximalen Stress. Geschenke werden besorgt, nach Feierabend wartet die Weihnachtsfeier des Betriebs, oder des Sportvereins. Von wegen Besinnung, von wegen zur Ruhe kommen. Mir persönlich ging es die letzten Jahre immer so, die Zeit flog ungebremst auf Weihnachten zu. Unsere alte Tradition am 23.12 abends unsere Waldweihnacht zu feiern, bringt für mich das Gefühl mit, dass Weihnachten kommen kann.

 

 

 

 

 

Tief durchatmend mache ich mich auf den Weg ins Martin Luther Haus, dick eingepackt, die Gitarre über die Schultern geschwungen, die Mütze tief ins Gesicht gezogen. In voller Vorfreude die alten, weit her gereisten, Gesichter sehen zu können, werde ich an der Tür von meinen Sipplingen begrüßt.
Die folgenden Stunden sind geprägt durch, Stille, eine kleine feine Andacht, durch den Wald stapfen, in einer kleinen gemütlichen Hütte mit Gitarren und Tschai die Zeit genießen und dem Gefühl Weihnachten auch im Herzen ein Stück näher gekommen zu sein.

In diesem Sinne ein herzliches Gut Pfad.
Max

 

 

Bundeslager 2016 – Bilder

mit diesem Post schließen auch wir das Kapitel Bundeslager 2016.

Wenn ich die Bundeslager Bilder anschaue, merke ich wir haben etwas Großes vollbracht. Die Bilder zaubern mir einfach ein Lächeln auf das Gesicht 🙂

Aber das alles wäre nicht möglich gewesen mit den vielen helfenden Händen in der Vorbereitung , insbesondere beim Kostümenähen.

Vielen vielen Dank für Eure Unterstützung! Ich freue mich schon auf das nächste Bundeslager in vier oder fünf Jahren mit Euch!

Gut Pfad

schwede

StammesSippenLager 2016

Eigentlich alles wie immer, sollte man meinen.

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Die selbe Hütte, der gleiche Zeitraum, eine ähnliche Anzahl an Menschen und doch war alles anders. Kulinarische Höhen wurden erklommen,  Nachtschlachten geschlagen, unzählige Menschen erraten, Geschichten gehört, Wälder erkundet und gemeinsam gesungen. Schon bei der Ankunft auf der Hütte wurde klar, dass dieses Jahr das Sippenlager wieder etwas ganz besonderes werden würde.

 

Die Stimmung war vom ersten Moment an fantastisch, es wurde gelacht, gescherzt, sich kennengelernt und gemeinsam die Hütte erkundet. Am Abend haben dann die Jüngeren eine große Pizzaschlacht, am Ofen erfolgreich geschlagen. Wer schon einmal in einem Holzofen Pizza gemacht hat, weis was das für eine Herausforderung ist.

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Es wurde bis in die Nacht hinein Brettspiele gespielt und zusammen gesessen.
Der Donnerstag war geprägt von viel freier Zeit und noch mehr Zeit im Wald.
Gruppenweise zog man los um seine Survivalkenntnisse auf die Probe zu stellen,
Zeltbauen, Feuermachen, Essen kochen und kleine Aufgaben erledigen.
Dabei sind auch viele der tollen Bilder in der Galerie entstanden.
Die Nacht wurde mit einem wilden Taschenlampen Geländespiel verbracht, der Wald war erfüllt von Lichtkegeln.
Am Freitag morgen konnte man von den Älteren lernen, viele kleine Angebote, Kniffe, Tipps und Tricks wurden weitergeben.
Bente entführte am Nachmittag alle in den wundervollen Wald um die Hütte, es wurde neben einer schönen Wanderung auch viel gelernt über den Wald und seine Bewohner.
Abends wurden wir von verschiedenen Geschichten in den wohl verdienten Schlaf gelesen.
Den Samstag haben wir verbracht mit den Vorbereitungen für das Große Festmahl und den Aufnahmen. Nach dem Frühstück hat das Kuchenteam sich an die Arbeit gemacht und angefangen etwas ganz besonderes für den Abend zu kochen.
Für alle die leider nicht dabei sein konnten hier ein kleiner Einblick, es gab Feldsalat, selbst gemachte Wegdes, Pulled Pork aus dem Dutch Oven, Pulled Chicken aus der Tajine, eine große Marokkanische Gemüse Tajine, verschiedene Saucen, Auberginensalat und Kuchen.
Nach sehr leckerem Tschai kam noch die obligatorische Nachtschicht und am Sonntag
dann Hütte putzen und ab nach Hause.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

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